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Warum Weimar ein absolutes Muss ist

Weimar – Die Stadt der Klassik

Auf der Welt gibt es viele Orte, die man mindestens einmal im Leben besucht haben möchte. Das warme Venedig, das riesige New York, die Metropole Buenos Aires und viele mehr.
Doch man muss Deutschland nicht unbedingt verlassen, denn auch das wunderschöne Weimar zählt zu diesen Orten.

 

Hier erlebt man Literatur mit Hochgenuss!

Die Klassikerstadt bietet fast unendlich viele Möglichkeiten, sich individuell schöngeistig zu entfalten und weiterzubilden.
Weimar ist übersichtlich, sauber und gepflegt. Geht man durch das Zentrum, kann man der Straßenmusik einiger Musikstudenten lauschen. Man atmet die angenehme Luft und ganz automatisch beginnt man zu lächeln – zunächst innerlich, dann äußerlich. Zwar gibt es viele Menschen, doch überrumpelt oder eingeengt fühlt sich keiner. Alles liebt friedlich miteinander und ergibt ein großes Ganzes.

 

Studenten der Hochschule für Musik Weimar

 

In der Stadt der Klassik gibt es eine hohe Anzahl an Sehenswürdigkeiten.

Das Goethe-Schiller-Denkmal im Stadtinneren zum Beispiel ist kaum zu übersehen. Selbst bei Dunkelheit, denn spät abends wird es mit verschiedenen Farben beleuchtet. Goethe und Schiller blicken hierbei in unterschiedliche Richtungen. Obwohl sie sich gegenseitig stets geachtet haben, waren sie keine richtigen Freunde. Genau dies wird hier sehr gut dargestellt. Das Denkmal ergibt ein wunderschönes Motiv, welches beide Lyriker ausreichend würdigt.
Im begehbaren Haus von Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1782) wird man in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurückversetzt.

 

Das Goethe-Schiller-Denkmal

 

Prunkvoll blicken dem Besucher die wertvollen Statuen und Gemälde in seiner Unterkunft entgegen. Wie in einer anderen Welt befindlich, schreitet man durch die historischen Räume – auf Wunsch begleitet von einem Audio-Guide, der wertvolle Informationen beisteuert. Dabei ist es kaum zu glauben, dass man heutzutage vor dem Pianoforte stehen kann, auf dem unter anderem der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) einst musizierte.

 

In Goethes Haus

 

Im völligen Kontrast dazu bewundert der Besucher das Haus Friedrich von Schillers (1759 – 1805). Hier stößt man auf weniger majestätische Gegenstände, kleinere Betten und viel mehr Bürgerlichkeit. Mit jedem weiteren Schritt, den man in Schillers Haus geht, wächst die Erfahrung über das Leben, die Arbeit, das Werk und die Person des Dichters. Man entdeckt Aufzeichnungen des Literaten und hat das Gefühl, ihn beim Verfassen dieser zu beobachten.

 

Schillers Aufzeichnungen

 

Einen grandiosen Abschluss einer Reise nach Weimar bildet der Besuch des großen Parks an der Ilm. Kräftige Bäume und grüne Wiesen im Sonnenschein zeichnen das Bild einer wunderschönen Landschaft. Hier kann man ein schattiges Plätzchen durchaus nutzen, um ein Picknick im Freien in der Stadt der Klassik zu genießen. Außerdem befindet sich im Park der sogenannte „Glücksstein“, welcher die Erde und das Universum im Zusammenhang darstellt. Berührt man diesen, so wird behauptet, hat man in nächster Zeit besonders viel Glück.
Eine Statue von Shakespeare (1564 – 1616) steht ebenfalls in der Nähe. Bekannt durch Werke wie „Romeo und Julia“ und „Hamlet“ verdient William Shakespeare es auf jeden Fall, zusammen mit Schiller und Goethe zu den bedeutendsten Literaten der Geschichte gezählt zu werden.

 

Im Park an der Ilm

 

Jeder sollte die Stadt der Klassik gesehen haben.

Neben dem unglaublichen Wissen, welches über die klassischen Dichter Goethe und Schiller vermittelt wird, ist auf den einmaligen Gesamteindruck von Weimar nicht zu verzichten und ein Muss für jeden, der sich für Literatur begeistert.